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Anfangs August 2017 sind wir Zuhause mit unserem Campervan losgefahren. Vor uns 3 Monate unbezahlten Urlaub, das heisst Zeit für Dinge im Leben, die sonst vielleicht zu kurz kommen oder für Dinge, für die man sich mehr Zeit nehmen möchte. Wir haben uns vorgenommen unsere gewonnene Zeit in den Sport zu investieren: uns auf den wichtigsten Wettkampf der Saison vorbereiten, durch Europa reisen und fitnesstechnisch den Grundstein für die nächste Saison legen. Doch lässt sich Reisen und Trainieren gleichzeitig gut vereinbaren?

Bewusst planten wir unsere berufliche Auszeit rund um den Saisonhöhepunkt und unseren allerersten Mitteldistanz Triathlon, den Ironman 70.3, in Zell am See. Unsere berufliche Auszeit startete 5 Wochen vor dem Wettkampf. Dies ermöglichte uns den Fokus nochmals voll aufs Training und die dazugehörige körperliche Erholung zu setzen. Nach dem Wettkampf legten wir eine sportfreie Ferienwoche ein und jetzt stehen uns noch 6 Wochen Urlaub bevor.

Da wir nebst dem Sporttreiben auch einige Länder in Europa entdecken wollen, verbringen wir höchstens 3 Nächte am selben Ort und fahren dazwischen wieder einige Kilometer am Stück. Auf unserem Roadtrip sind die Fahrtage oft die anstrengenden und lange Tage. Unterwegs legen wir Stopps für Mittagessen, Foodeinkäufe und Sightseeing ein. Meist kommen wir erst spät nachmittags auf einem Camping an und lassen uns beim Check-In immer gleich alle Ortspläne aushändigen. Typischerweise schnüren wir noch am selben Tag die Laufschuhe, um so erst mal joggend die Gegend zu erkunden.

Das Lauftraining ist effektiv das am einfachsten planbare Training während dem Reisen. Unsere Lauftrainings dauern eigentlich nie länger als 2 Stunden und sind somit streckenmässig auch gut überschaubar. Geeignet für Lauftrainings sind einfache Wanderwege, Läufe entlang der Küste oder am Beach oder einfach ein Urban Run durch die Städtchen. Ab und zu bauen wir auch kürzere Einheiten mit Intervalls ein, dazu reicht uns eine lange gerade asphaltierte Strasse, ein Fussballfeld oder mit etwas Glück finden wir einen Sportplatz mit einer Tartanbahn. Schuhtechnisch sind wir natürlich von ASICS für alles gerüstet: für Trailruns den GEL-FujiAttack 5 oder bei Bodennässe und Regen kommt der GEL-FujiTrabuco GTX 5 zum Einsatz, für Longruns passt der Dynaflyte oder der Noosa FF und für die schnellen Einheiten kommt der GEL-DS Trainer 22 oder der RoadHawk FF zum Einsatz.

Für die Radtrainings bracht es schon eine etwas aufwändigere Planung. Da die Einheiten meist 2 bis 4 Stunden umfassen, sind diese eigentlich auch nur machbar, wenn wir mehr als eine Nacht am selben Ort bleiben. Für die Routenplanung nehmen wir verschiedene Smartphone Apps zur Hilfe, nicht selten aber auch einfach Google Maps, um uns die Distanzen und Höhenmeter auszurechnen. Hierzu sind wir auf ein gutes WiFi angewiesen und müssen aber öfters auch auf die mobilen Daten vom Smartphone zurückgreifen. Da wir, im Gegensatz von Zuhause, oft nicht wissen was uns gelände- und wettermässig erwartet, fahren wir meist mit unserem ASICS lightweight Running Rucksack los. Darin verstaut sind Ersatzkleidung, Handschuhe, genügend Verpflegung und eine Notfall-Apotheke. Ist das Smartphone auf dem Lenker montiert, kann es aber auch schon losgehen. Das Land während einer Fahrradtour zu erkunden ist sehr interessant. Oft durchqueren wir Dörfer, die wir mit dem Auto nie durchfahren würden und sehen so, auch mal die weniger touristische Seite des Landes. Während unseren ersten 5 Wochen der Reise legten wir klar den Fokus auf das Radtraining und umso südlicher wir nun reisen, umso mehr nimmt die Priorität dieser Trainings ab. Die Touren sind immer schwieriger planbar, die zum teil schlechten Strassenbeläge und die unvorhersehbare Verkehrslage sowie und öfters starke Küstenwinde, machen die Radausfahrten teils unmöglich.

Das Schwimmtraining ist für uns klar das am schwierigsten planbare Training. Man braucht ein passendes mindestens 25m Pool oder sonst ein ruhiges Gewässer. Zeitmässig wäre dieses Training, jedoch das kürzestes Triathlontraining, daher ist aber auch klar, dass wir unseren Roadtrip nicht nach dem Schwimmtraining ausrichten wollen. Campinganlagen haben vielmals nur Funpools und sind nicht für Schwimmtrainings geeignet. Offene Hallen- oder Freibäder findet man in den südlichen Ländern nicht an jeder Ecke bzw. würde einen grösseren Aufwand an Abklärung benötigen, da die Schwimmanlagen meist nicht wie bei uns mit einem Internetauftritt online vertreten sind. Die Wochen vor dem Wettkampf haben viel Zeit und Aufwand betrieben, dass wir unsere Schwimmtrainings absolvieren konnten. Zurzeit gestaltet sich die Planung etwas schwierig, da wir entlang der Küsten mit viel Wellengang reisen.

Solange es das Wetter und der Camping zulassen, legen wir zusätzlich auf dem Vorplatz unseres Campers Krafttrainings und Stretching/FoamRoll Einheiten ein - auch wenn wir dann die Gefahr laufen, dass wir zur Campingattraktion werden!

Lässt sich nun auf Reisen gut trainieren?

Trainieren und Reisen lässt sich für uns gut vereinbaren, es braucht aber klar die Motivation, dass der Sport mit der Priorität vor dem Reisen steht. Unsere Reisetagen haben trotz allem aber auch nur 24 Stunden und es gibt nebst dem Sport und dem Reisen auch sonst einige Sachen, die Zeit in Anspruch nehmen (Auf- und Abbau des Basecamps, Kochen, Einkaufen, Camper Unterhalt, Reiseführer studieren, Route planen, Wäschewaschen etc.) und es wird teils schneller Abend, als uns lieb ist. Man muss sich auch bewusst sein, dass die Qualität der Trainings ab und zu unter der Reiserei leidet: Wenn wir auf einen Trailrun losziehen, wollen wir die Gegend erkunden, d.h. wir legen auch öfters mal einen Fotostopp ein oder vor lauter Staunen der Naturschönheiten verlangsamt sich auch mal unser Pace. Trainieren auf Reise bringt einem sehr viel Abwechslung, welche oft im sonst gewohnten Umfeld fehlt, daher geniessen wir die Trainings zurzeit umso mehr.

DynaFlyte 2

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