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Im Januar haben Mike und ich unsere Trainingssaison gestartet und seither hat sich einiges getan. Erst mussten wir uns an die Trainingsumfänge und Intensitäten gewöhnen, danach ging es bereits ins erste Trainingslager und dann stand schon der erste Wettkampf vor der Türe. Ende August stand unser Saisonhighlight, der IRONMAN 70.3 Zell am See, an. Danach folgte ein wenig Regeneration, um nochmals weitere 2 Monaten Gas zu geben, bevor wir unseren Saisonabschluss gemeinsam mit unseren ASICS FrontRunner Teamkollegen mit einem Halbmarathon Ende Oktober feierten. Unser Körper hatte in den letzten Monaten auf einem hohen Niveau funktionieren müssen, jetzt ist es an der Zeit, dass wir ihm und unserem Geist eine Pause gönnen.

warum ist eine Saisonpause empfehlenswert? 

Nachdem wir nun in den letzten 10 Monate mehrmalige wöchentliche Trainingseinheiten von 7 bis zu max. 15 Stunden und insgesamt 12 Wettkämpfen hatten, ist eine Regeneration definitiv empfehlenswert. Der ganze Körper, also unsere Muskulatur, das Nerven- und Hormonsystem sollen nun Zeit bekommen, um sich zu erholen. Nach dem Halbmarathon in Luzern haben wir, bis auf 2 lockere Einheiten, bereits mit unserer Trainingspause gestartet. Darauf folgen nun weitere 2 Wochen, in welcher wir komplett auf jeglichen Sport verzichten. Nebst der physischen Regeneration ist aber auch die psychische Regeneration wichtig. Bei einem 100% Arbeitspensum und weiteren Hobbies, sowie Familie und Freunde, wurde es in der Peakzeit doch ab und zu etwas hektisch. Doch eine Ausschüttung von zu viel Stresshormon über eine längere Zeit kann dem Immunsystem schaden und schwächt somit die körperliche Belastbarkeit. Daher ist es wichtig, dass man sich auch mal wieder Zeit für sich nimmt und Dingen nachgeht, die vielleicht in den letzten Wochen ein wenig zu kurz kamen.

Wie lange sollte ich pausieren?

Diese Frage zu beantworten ist sehr schwierig, denn jeder Mensch ist anders. Hier gilt es gut in sich hineinzuhören und für sich persönlich den besten Weg zu finden. Viele Athleten planen eine Saisonpause zwischen 2-4 Wochen, wobei man in der letzten Woche oft schon wieder mit einem leichten Training startet. Es gibt auch Athleten, die während der Saison nicht auf den Sport als solches verzichten wollen und dann einfach alternativ Sportarten betreiben. Wir haben uns aber bewusst für 0 Stunden Sport entschieden und wollen unserem Geist neue Nahrung geben, welche nicht mit dem Sport gekoppelt ist.

Was bringt mir eine Trainingspause?

Während der Saison versucht man immer wieder neue Trainingsreize zu setzen, um den Körper auf ein nächstes Leistungsniveau anzuheben. Dies ist jedoch auch ein physischer Stress für den Bewegungsapparat und dem Körper fällt es auf Langzeit etwas schwieriger sich in der Regeneration zu erholen und die Anfälligkeit für Verletzungen steigen. Durch die Trainingspause geben wir dem Körper die Möglichkeit sich von kleineren Verletzungen zu erholen. Zusätzlich braucht auch der Geist einmal eine Erholung. Nach einer längeren Pause steigt die Motivation für die nächste Saison fast täglich und man kann es kaum wieder erwarten mit dem Training zu beginnen. Natürlich gibt es nicht nur positive Effekte, aber die negativen Auswirkungen wie z.B. die Abnahme der Muskelmasse oder den verlangsamten Stoffwechsel kann getrost vernachlässigt werden. Vielleicht steigt man zu Beginn der neuen Trainingsaison mit 2, 3 Kilo Mehrgewicht auf den Ergometer. Auch die anaerobe Belastungsfähigkeit wird schnell wieder auf das Vorniveau ansteigen.

Wir sind überzeugt, dass uns unser Körper dankbar für diese Pause ist und schliesslich leben wir nach dem Motto: Anima Sana In Corpore Sano - Ein gesunder Geist in einem gesunden Körper

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